Die Beziehungen Ägyptens zu Vorderasien im 4. Jahrtausend v.Chr.

Zahlreichen neuen Grabungen der letzten Jahrzehnte und damit verbundenen Neufunden aus dem Bereich der ägyptischen Vor- und Frühzeit ist es zu verdanken, dass auch diese Epoche nicht länger ein unbeschriebenes Blatt innerhalb der Ägyptologie darstellt. Grundlegende neue Erkenntnisse haben die allgemeingültige Forschungsmeinung entsprechend modifiziert. Wie in jedem neu erschlossenen Fachgebiet müssen auch hier des öfteren eben erst aufgestellte Thesen aufgrund neuer Indizien widerrufen werden. In einem Gebiet mit derartig dürftigem Quellenmaterial ist man auch allzu leicht zu Spekulationen bereit, doch genau dieser Aspekt macht vermutlich den besonderen Reiz dieser frühen Periode der ägyptischen Geschichte aus.

Ägypten und Mesopotamien
Innerhalb der ägyptischen Prädynastik, besonders in der Periode Naqada II (3700/3500-3200 v.Chr.), kommt es zu einer starken kulturellen Beeinflussung von außerhalb, die in verschiedenen Bereichen fassbar ist, so z.B. in der Keramikherstellung, der Manufaktur und dem Design von verschiedenen Objekten sowie der Motivwahl. So zeigen verschiedene Motive auf Schminkpaletten und Elfenbeinschnitzereien elamischen Einfluss, bezeugen also Kontakt zum südlichen Mesopotamien, zu Elam im südwestlichen Iran. Die von ägyptischen frühzeitlichen Schminkpaletten und Messergriffen bekannten Motive Schlangenhals-Panther (s. z.B. die berühmte Narmer-Palette, Abb.1) und Greif mit sichelförmigen Flügeln leiten sich von elamischen Zylindersiegeln ab.

Abb.1: Rück- und Vorderansicht der Narmer-Palette mit zentralem Motiv der Schlangenhals-Panther. 
Aus: K.A. Bard, Origins of Egyptian Writing. In: R. Friedman and B. Adams (eds.), The Followers of Horus


Das Motiv des Tierbändigers mit antithetischen Tieren (Gilgamesch, „Herr der Tiere“, z.B. Gebel el-Arak-Messer (Abb. 2) und Hierakonpolis (Grab 100) stammt von Stempelsiegeln aus Susa. Auch mit der ägyptischen Form vergleichbare Darstellungen der Palastfassade finden sich auf sumerischen Zylindersiegeln. Die Nischenfassade selbst, also regelmäßige Vor- und Rücksprünge in der Architektur (Abb. 3), ist bei sumerischen Tempeln in Uruk um 3500 v.Chr. belegt, später dann auch in Elam (v.a. auf Siegeln um 3000-2900 v.Chr.). In Ägypten ist Nischengliederung für die Lehmziegelarchitektur der 1. und 2. Dynastie charakteristisch (Graboberbauten, Umwallungen und Gebäude).


Abb.2: Vorder- und Rückansicht des Gebel el-Arak-Messergriffes. 
Aus: B.G.Trigger u.a., Ancient Egypt. A Social History. Cambridge 1983


Indikatoren für einen Fernhandel sind ferner Gegenstände aus Rohstoffen, die nicht im Niltal selbst oder in benachbarten Gebieten vorkommen. Dabei sind v.a. Türkis vom Sinai, Gefäße aus Kanaan und die typischen vorderasiatischen Handelswaren Lapislazuli und Obsidian zu nennen; wieder handelt es sich hier primär um Luxusgegenstände.


Abb.3: Aufriss und Plan des Systems der nischengegliederten Palastfassade. 
Aus: A.J. Spencer, Early Egypt. The Rise of Civilisation in the Nile Valley. London 1993


Eine Beeinflussung in der Motivwahl und der damit verbundene Austausch von Luxusgütern setzt nicht notwendigerweise direkten Kontakt zwischen Ägypten und Mesopotamien voraus. Umso überraschender und bedeutender erschien in diesem Zusammenhang ein Befund bei neuen Grabungen des DAI Kairo in Buto: Der Ausgräber T. von der Way postulierte aufgrund eines einzelnen keramischen Objektes enge Beziehungen der frühen Stufe Buto Ia mit Uruk der Phase Uruk VIII/VI (Naqada IIa/b), die weit über reine Handelsbeziehungen hinausgingen. Denn der fragliche Tonstift aus feiner, außen polierter Keramik wurde von von der Way als Grubenkopfnagel interpretiert (Abb. 4,13). Diese Art des Baudekors ist aus Mesopotamien bekannt, wo derartige Nägel, in tiefe Putzschichten verlegt und so angeordnet, dass die an der Oberfläche sichtbaren Nägelköpfe ein geometrisches Muster ergeben, Tempelwände zieren. Im Unterschied zu den oben besprochenen rein motivischen Übernahmen würde eine derartige Kenntnis von mesopotamischen Bauformen in der Tat einen direkten Kontakt der Kulturen erfordern. Doch, wie eingangs erwähnt, laufen anhand von spärlichem und nicht gesichertem Quellenmaterial aufgestellte Thesen Gefahr, in Bälde widerlegt zu werden. So auch in diesem Fall: Die von von der Way postulierte Syrian connection von Buto, die in weiten Fachkreisen bereits als Tatsache gehandelt wurde, musste aufgrund neuer Erkenntnisse nachfolgender Grabungen unter D. Faltings neu überdacht werden. Faltings konnte den „Grubenkopfnagel“ überzeugend als solchen entkräften und aufgrund des fehlenden Befundes von gemauerter Architektur in den Phasen Buto I und II sowie genauer Bearbeitung und Interpretation der Keramik eine derart frühe Verbindung in den mesopotamischen Raum vorerst ausschließen. Sie stellte allerdings Fernkontakte bis hin nach Uruk aufgrund von Gefäßen und Tonstiften (Abb.4) für die Phase Buto IIIa (Naqada IIIa-1 bis zur 0. Dynastie) fest, was zu diesem späteren Zeitpunkt auch z.B. wegen der Nischenarchitektur wahrscheinlicher wirkt. Festzuhalten bleibt, dass auf diesem Gebiet mit Sicherheit noch nicht das letzte Wort gesprochen ist und wir mit Spannung die Ergebnisse der künftigen Grabungen in Buto (nunmehr unter U. Hartung) erwarten können. Auch die Frage des Ursprunges der ägyptischen Nischenarchitektur kann noch nicht völlig zufriedenstellend beantwortet werden, auch wenn eine Übernahme aus dem mesopotamischen Raum wahrscheinlich erscheint. Vorerst lässt sich somit aufgrund der eher spärlichen ägyptischen Importe in Syrien, Mesopotamien und Elam nur eine entsprechend lockere Verbindung Ägyptens zu diesen Gebieten im 4. Jahrtausend v.Chr. rekonstruieren.


Abb.4: Baudekorelemente aus Buto (Nr. 13 sog. Grubenkopfnagel). 
Aus: T. von der Way, Indications of Architecture with Niches at Buto. In: R. Friedman and B. Adams (eds.), The Followers of Horus



Ägypten und Kanaan
Nachweisliche Fernhandelsbeziehungen bestanden zu dieser Zeit (besonders in der 2. Hälfte des 4.Jahrtausends) v.a. zum frühbronzezeitlichen Palästina. Die jüngsten Grabungen des DAI Kairo am Friedhof U in Abydos liefern in großem Umfang neues Informationsmaterial bezüglich der Entwicklung dieser Beziehungen. Besonders importierte Gefäße mit Inhaltsresten können für die Erstellung eines chronologisch und regional differenzierten Bildes herangezogen werden, zudem illustriert die Anzahl der Gefäße den Umfang des ägyptisch-palästinensischen Fernhandels in spätprädynastischer Zeit. Besondere Bedeutung erhält in diesem Zusammenhang das nunmehr bereits berühmte, 1988 entdeckte Grab U-j in Abydos aus der Naqadastufe IIIa-2. In zwei der insgesamt zwölf Kammern dieses Fürstengrabes fanden sich 200 kanaanäische Gefäße in situ, die aufgrund der vorhandenen Inhaltsreste als Weingefäße identifiziert werden konnten. Dieser Befund ist insofern bedeutend, als dass er den ersten Beleg für Weinimport nach Ägypten darstellt. Der Bearbeiter der Keramik von U-j, U. Hartung, berechnete die Gesamtanzahl der Gefäße mit 700 Stück, was eine Menge von 4500 Litern Wein als Grabausstattung ergibt und den Umfang des Weinhandels veranschaulicht.
Weitere entscheidende Hinweise für den Ablauf des Handels und die wirtschaftliche Administration im prädynastischen Ägypten geben ebenfalls im Friedhof U gefundene Anhängetäfelchen mit Schriftzeichen, Gefäßaufschriften und Siegel-abrollungen. Die früheste Beschriftung von Gefäßen findet sich in der Naqadastufe II-d, erste Steuervermerke datieren in die Zeit Naqada III-b. Diesen neuesten Erkenntnissen zufolge muss der Beginn der administrativen Organisation und Kontrolle in Ägypten somit in die Stufe Naqada II-d angesetzt werden, also mehr als 300 Jahre vor Beginn der 1. Dynastie.
U. Hartung erarbeitete für die spätprädynastischen ägyptischen Fernhandelsbeziehungen zu Palästina einen Ablauf in mehreren Phasen:
Die frühesten Importe in Form von Türkisperlen und Muscheln aus Gräbern der Badari-Kultur (4500-3900/3800v.Chr.) zeugen von einer Verbindung Mittelägyptens zum Roten Meer und dem Sinai sowie der chalkolithischen Teleilat Ghassul-Kultur Palästinas, wo als Beleg für einen tatsächlichen Austausch auch Nilmuscheln gefunden wurden. Die geringe Anzahl der Funde spricht für einen eher sporadischen Kontakt, wobei die Identität des Trägers des Austausches unklar bleibt.
Als nächste Phase sind enge Kontakte der Buto-Maadi-Kultur zu Südpalästina, zu der chalkolitischen Beersheba-Kultur fassbar. Der Begriff „Buto-Maadi-Kultur” ergab sich aus der Erkenntnis, dass die Schichten Buto I und II zu dem Kulturkreis der prähistorischen Deltakultur „Maadi-Kultur” gehören. Dabei stellt Maadi die frühe Phase und Buto die späte Phase dieser Kultur dar, weshalb der ältere Terminus entsprechend erweitert wurde. In Maadi sind Hinweise für ansässige Kanaanäer vorhanden, und umgekehrt in südpalästinensischen Siedlungen der Frühbronzezeit Ia vergleichbare für unterägyptische Bevölkerungselemente, die hier wohl Handelstätigkeiten nachgingen. Das Ende der Besiedlung von Maadi dürfte eine Aufgabe der entsprechenden Siedlungen in Südpalästina nach sich gezogen haben.
Die Importe in Gräbern der Naqada-Kultur in der Stufe IIb stammen interessanterweise nicht aus dem palästinensischen Raum, sondern sind Türkis- und Lapislazuliperlen sowie Rollsiegel mit einer Herkunft aus Mesopotamien und Elam.
In der Zeitspanne von Naqada IIc bis IIIa-2 ist keine ägyptische Siedlungstätigkeit in Südkanaan bekannt. Die Kontakte brechen allerdings nicht ab, wovon vereinzelte ägyptische Luxusgegenstände (Steingefäße, Schminkpaletten u.ä.), die in Kanaan gefunden wurden, zeugen. Außerdem stammt der Großteil der bisher bekannten importierten kanaanäischen Gefäße in Ägypten aus dieser Zeit, was wohl im Zusammenhang mit der Ausbreitung der Naqada-Kultur nach Unterägypten zu sehen ist. Bedeutende Fundorte in Ägypten mit entsprechender Importware sind Abusir el Meleq, Gerzeh, Abydos (U-Friedhof), Amrah, Naqada, Hierakonpolis, Min-shat Abu Omar, Buto und Hierakonpolis.
In dieser letzten Phase der Kontakte, chronologisch mit der Frühbronzezeit Ib gleichzusetzen, entstehen in Südkanaan rein ägyptisch besiedelte (Grenz-)Stationen (z.B. En Besor). Zu Beginn der 1. Dynastie werden diese Siedlungen wieder aufgegeben. Brandl postuliert aufgrund von lokal hergestellter ägyptischer Keramik (z.B. in Tel Erani) für den gesamten Zeitraum der Fühbronzezeit I eine ägyptische „Kolonie“ in Kanaan im Küstenbereich, von Rafiah im Süden bis zum Yarkon-Fluß. Er sieht die Aufgabe dieser Siedlungen in Zusammenhang mit der Schiffbarkeit der Seeroute nach Byblos, da nun Südpalästina seine Funktion als Zwischenlandeplatz für die Ägypter verlor.
Diese unterschiedlichen Phasen der frühzeitlichen ägyptisch-palästinensischen Beziehungen sind wohl durch verschiedene und abwechselnde Gruppen als Träger des Austausches und verschiedene Handelsrouten zu erklären. Die jeweiligen Kontakte zwischen Ägypten und Kanaan entwickelten sich somit nicht kontinuierlich und stellen nach Hartung vermutlich auch keine sich ausbreitende Kolonisationsbewegung dar, sondern spiegeln die „Staatswerdung” Ägyptens wider. Es handelt sich um gegenseitige Beziehungen, die ihren Ursprung wohl in chalkolitischer Zeit haben und primär vom Handel getragen wurden.

Abb.5: Karte von Ägypten und Vorderasien zur Zeit von Naqada III mit möglichen Handels-verbindungen. 
Aus: D.B. Redford, Egypt, Canaan and Israel in Ancient Times. Princeton 1992



Unter- und Oberägypten
Grundsätzlich ist bei Überlegungen zum 4. Jahrtausend die Unterscheidung von Unter- und Oberägypten zu beachten, dies gilt auch speziell für die Fernhandelsverbindungen. Während für die Deltakulturen, z.B. konkret für die „Hafenstadt“ Buto, die Verbindungsroute nach Vorderasien in Form eines Seeweges auf der Hand liegt, ist die Verbindung zwischen Oberägypten und Mesopotamien noch nicht restlos geklärt. Ein diesbezügliches Modell postuliert eine weitere Schifffahrtsstrecke von Mesopotamien um die arabische Halbinsel ins Wadi Hammamat. Kaiser machte jedoch darauf aufmerksam, dass mesopotamische Importe in Oberägypten erst dann vermehrt auftraten, als die Naqadakultur sich bereits an das Delta annäherte, welches schon Kontakte nach Mesopotamien pflegte. Er sprach daher von einer allein innerägyptischen Weitergabe ausländischer Handelsgüter vom Delta nach Oberägypten. Auch von der Way glaubt aufgrund der wohl nachgewiesenen Seeverbindung durch das Mittelmeer einen weiteren Seeweg für die Versorgung von Oberägypten ausschließen zu können. Sollte dies tatsächlich der Fall sein, so würde die Bedeutung von Buto als Handelsumschlagplatz für die Nilschifffahrt noch zusätzlich aufgewertet werden. Gegen einen derartigen Bezug vorderasiatischer Waren über Unterägypten spricht allerdings, dass bis jetzt weder Lapislazuli noch Rollsiegel in Unterägypten gefunden wurden. M.E. ist unter Berücksichtigung der kulturellen Trennung Ober- und Unterägyptens sowie dem von Hartung erstellten Fernhandelsablauf dieser Zeit eine jeweils unabhängige vorderasiatische Versorgungsroute der entsprechenden Landesteile und Kulturen wahrscheinlicher. Klarheit ist hier allerdings zurzeit nicht zu schaffen, nicht zuletzt aufgrund der konträren Positionen innerhalb der Forschung, die von der jeweiligen geographischen Zuordnung des Forschungsbereiches (Delta gegen Oberägypten) geprägt sind. Für die Fragestellung der oberägyptischen Verbindungswege nach Vorderasien bleibt daher nur zu hoffen, dass künftiges Material eindeutige Aussagen ermöglichen wird.

Julia Budka

Literatur:
Allgemeines und Sammelwerke mit Einzelaspekten:
Edwin C.M. van den Brink (ed.), The Nile Delta in Transition: 4th.-3rd. Millennium B.C. Proceedings of the Seminar held in Cairo, 21.-24. October 1990, at the Netherlands Institute of Archaeology and Arabic Studies. Tel Aviv 1992
Werner Kaiser, Einige Bemerkungen zur ägyptischen Frühzeit. ZÄS 91 (1964) 86-125
Renée Friedman and Barbara Adams (eds.), The Followers of Horus. Studies dedicated to Michael Allen Hoffman 1944-1990. Egyptian Studies Association Publication No. 2. Oxbow Monograph 20. Oxford 1992
Michael Rice, Egypt’s Legacy. The archetypes of Western civilisation 3000-30 BC. London 1997
Harry S. Smith, The Making of Egypt: A Review of the Influence of Susa and Sumer on Upper Egypt and lower Nubia in the 4th millennium B.C. In: R. Friedman and B. Adams (eds.), The Followers of Horus, 235-246
Buto:
Thomas von der Way, Untersuchungen zur Spätvor- und Frühgeschichte Unterägyptens. SAGA 8 (1993). Ders., Tell el Faraaîn. Buto I. Ergebnisse zum frühen Kontext Kampagnen der Jahre 1983-1989. AV 83 (1997)
Dina Faltings, Ergebnisse der neuen Ausgrabungen in Buto. Chronologie und Fernbeziehungen der Buto-Maadi-Kultur neu überdacht. In: Heike Guksch - Daniel Polz, Stationen. Beiträge zur Kulturgeschichte Ägyptens. Rainer Stadelmann gewidmet. Mainz a. R. 1998, 35-45
Dies., Canaanites at Buto in the early fourth millenium BC. EA No. 13 (1998) 29-32
Abydos, Handel und Beziehungen zu Kanaan:
Ulrich Hartung, Bemerkungen zur Chronologie der Beziehungen Ägyptens zu Südkanaan in spätprädynastischer Zeit. MDAIK 50 (1994) 107-113
Ders., Zur Entwicklung des Handels und zum Beginn wirtschaftlicher Administration im prädynastischen Ägypten. SAK 26 (1998) 35-50
Ders., Importkeramik aus dem Friedhof U in Abydos (Umm el-Qaab) und die Beziehungen Ägyptens zu Vorderasien im 4. Jahrtausend v. Chr. Dissertation Universität Hamburg 1996, als Umm el-Qaab II, AV 92 in Vorbereitung
Baruch Brandl, Evidence for Egyptian Colonisation of the Southern Coastal Plain and Lowlands of Canaan during the Early Bronze I Period. In: Edwin C.M. van den Brink (ed.), The Nile Delta in Transition: 4th.-3rd. Millennium B.C., Tel Aviv 1992, 441-476