Kemet 3/2001

Architekturmodelle von Pyramiden

Für die Ausstellung „Von Ägypten nach Preußen“, die gegenwärtig im Schloß Neu-Augustusburg in Weißenfels (Sachsen-Anhalt) gezeigt wird, wurden drei Architekturmodelle von Pyramiden angefertigt, eines wurde restauriert. Diese Ausstellung wird unter dem Titel „Pyramide – Haus für die Ewigkeit“ ab 6. September 2001 im Römisch-Germanischen Museum in Köln in erweiterter Form zu sehen sein. Sie will einen Überblick über die ägyptischen Pyramiden geben, einen Beitrag zur Entdeckung der Pyramiden leisten und die Rezeption als Grabmal und als Denkmal aufzeigen.
Architekturmodelle tragen zur Klärung technischer, ästhetischer und funktionaler Probleme eines Bauwerks bei. Sie können in drei unterschiedlichen Funktionen ihre Aufgabe erfüllen: Als Entwurfsmodell stellen sie eine dreidimensionale Vorwegnahme geplanter Bauwerke dar und erlauben so einen Einblick in neu zu schaffende räumliche Zusammenhänge. Als Historisches Modell stellen sie den Versuch einer Rekonstruktion dar, der auf Funden oder Bauresten basiert, oder aber es wird das verloren gegangene Abbild an Hand von Plänen und Konstruktionszeichnungen reproduziert. Als eine dritte Funktion muss das Idealmodell genannt werden. Ihm liegt die Vorstellung zugrunde, dass eine vergrößerte Version gar nicht geplant war, sondern dass es als Modell selbst schon eine bestimmte Funktion erfüllte. Es entspringt einer Utopie oder erfüllt in religiösen Vorstellungen seine Aufgabe.


Abb. 1: Querschnitt durch die Pyramide des Sahu-Ra, Berlin, Ägyptisches Museum

Beim Bau eines historischen Modells stellen sich einige Fragen: Welches Material soll Verwendung finden? Wen soll es informieren und beeindrucken? In welchem Maßstab soll es gebaut werden? Gibt es vergleichbare Modelle? Welche Materialien empfinden wir heute als zeitgemäß? Gibt es spezifische Techniken der Umsetzung von Plänen und der Reproduktion? Die Geschichte der Architekturmodelle gibt hier eine gewisse Orientierung.

Abb. 2: Opferhalle im Pyramdienkomplex des Sahu-Ra, Detail

Inwieweit Modelle im Alten Ägypten als Vorbild für die Errichtung von Bauwerken eine Rolle spielten, ist unbekannt. Sicher ist, dass für die Bauwerke Maßstab und Proportion durch ein Modul, ein einheitliches Grundmaß, gewonnen wurden. Es beruhte auf dem menschlichen Körper und seinen Teilen. Insbesondere die Elle, also die Entfernung zwischen Ellenbogen und Fingerspitze (Große Elle) und die Entfernung von Faust und Ellenbogen (Kleine Elle) waren Maße, die eine einfache Überprüfung von Längenmaßen an Bauwerken ermöglichten. Ein Vielfaches hiervon bot den Modul für Bauten, ein Bruchteil davon den Maßstab für kleinere Objekte, vielleicht auch für Modelle. Elle, Spanne, Faust, Hand, Finger, also Teile des menschlichen Körpers, bildeten den Maßstab. [1]
Wenn wir nach einem Ansatz für Pyramidenmodelle suchen, könnten wir sie in den Pyramidia, den Schlusssteinen der Pyramiden, finden. Sie können als ein verkleinertes Modell der Pyramide angesehen werden, wenn sie auch – wie Stadelmann es an der „Roten Pyramide“ des Snofru feststellt – diesem Anspruch nicht immer gerecht werden [2]. Sicher ist, dass das Pyramidion der „Roten Pyramide“ – bei einer Grundkantenlänge von drei Ellen (1,575 m) – zu den Gesamtmaßen in einem bestimmten Verhältnis steht. Bei einer Ausdehnung von 420 Ellen entspricht das Pyramidion einem Modell im Maßstab von 1:140.
Da alle Pyramidia hinsichtlich der Bewitterung einer besonderen Belastung ausgesetzt waren, ihnen gleichzeitig eine besondere symbolische Bedeutung zukam, wurde auf die Materialwahl und Gestaltung großer Wert gelegt. Während im Alten Reich die Pyramidia undekoriert blieben, erhielten sie im Mittleren Reich, als die Pyramiden aus Schuttresten, Lehmziegeln oder einer Kombination aus Kalkstein und Lehmziegeln errichtet wurden, ein Pyramidion aus Hartgestein. So konnte ein Granitpyramidion mit dem Augenpaar des Königs, Sonnenbarken und einem dazugehörigen Text dekoriert sein. [3]
Auch im Neuen Reich erhielten die kleinen Pyramidengräber der Beamten und Handwerker, die im Tal der Könige arbeiteten und in Deir el-Medina lebten, ein Pyramidion. Während die Pyramidenkörper selbst aus luftgetrockneten Lehmziegeln bestanden, wurden ihre Spitzen aus Kalk- oder Sandstein gefertigt. Es ist nahe liegend, in ihnen ein Modell in einem einfachen proportionalen Bezug zum Gesamtbaukörper zu sehen.
Einen völlig anderen Bezug stellen Hausmodelle dar, die als Grabbeigaben den Toten mitgegeben wurden. Sie wurden aus Ton oder Holz gefertigt und sind in Form von Wohnhäusern, Speichern, Höfen und Werkstätten zu finden. Sie müssen mit dem Dekorationsprogramm der Gräber in Zusammenhang gesehen werden – es zeigen sich auch hier Gärten, Häuser, sogar Pyramiden – und sollen dem Grabherrn im Jenseits eine sorgenfreie Existenz ermöglichen. Ihre Wirkung ist den Uschebtis, den Dienerfiguren, vergleichbar, die im Jenseits die zu erwartenden Frondienste übernehmen sollten.
Elemente von Häusern – als verkleinerte Wiedergabe – finden wir in vielen antiken Kulturen. Als Naos sind sie im griechischen Tempel noch Teil der Architektur, als Schrein schon ein unabhängiges Element, das die stilistischen Merkmale des Bauwerks in kleinerem Maßstab aufnimmt. Als Grabmal können sie als eine verkleinerte Tempelfront gestaltet sein. Als Grabform war das Haus in Lykien nicht unüblich. Auch ganze Häuserfassaden schmückten die Eingänge zu den Gräbern. Im Innern der Gräber gab es sogar Stadtlandschaften mit mehrgeschossigen Häusern, Türmen und Mauern [4]. Auch die ägyptischen Pyramiden fanden zahlreiche Nachahmungen in verschiedenen Kulturen, so beim Mausoleum von Halikarnassos, beim Grab des Zacharias im Kidrontal in Jerusalem und bei den Grabbauten im nördwestlichen Kalksteinmassiv in Syrien [5].
Im Mittelalter spielten Architekturmodelle als Attribut bei Stifterfiguren eine Rolle. Die Stifter hielten häufig das Modell einer Kirche auf dem Arm und waren in dieser Kombination entweder in das Altarretabel (mit dem Altar fest verbundene, künstlerisch gestaltete Rückwand) integriert oder standen als Steinskulptur an einem Pfeiler des Innenraumes. Auch als Tabernakel oder bei der Ausstattung der gotischen Kirchen finden verkleinerte Architekturelemente vielfältig Aufnahme. Erinnert sei an die Reliquiare, die zum Mitführen von Reliquien bei Prozessionen geeignet sein mussten. Sie hatten häufig die Form eines Hauses. Auch ihnen liegen seltene reale Bauten zugrunde, sie vermitteln jedoch einen differenzierten Eindruck von Architektur unter Einbeziehung von figürlichem Schmuck. Schließlich sei noch an die wirkliche oder vermeintliche Nachbildung berühmter Bauten, so des Heiligen Grabes, gedacht. Sie folgten vermeintlich orientalischer Architektur und stellen Miniaturbauwerke innerhalb der Kirchen dar [6]. Auch außerhalb der Kirchen sind solche Miniaturbauwerke zu finden. Die oberitalienischen Freigräber aus dem 13. und 14. Jh. besitzen Schutzbauten für die Sarkophage in Form von auf Säulen stehenden Pyramiden. [7]
Seit der Renaissance spielten Architekturmodelle für die Auftraggeber größerer Bauten eine wichtige Rolle. Sie ließen so dreidimensionale Bilder von den zukünftigen Bauten entstehen. Die Modelle besaßen zum Teil eine erheblich Größe; 3 bis 5 m Höhe waren keine Seltenheit. In einzelnen Fällen errichtete man auch Modelle aus Stein neben dem zukünftigen Bauwerk. Die Modelle bestanden zumeist aus Holz, besaßen z.T. eine farbige Fassung und stellten insbesondere Kirchenfassaden oder ganze Kirchen dar. Größere Modelle waren begehbar oder konnten auseinander geklappt werden [8].

Abb. 3: Modell der Cestius-Pyramide, Holz, Kork; H 20, B 27 L 28, Ende 18. Jh., Antonio Chichi, Gotha, Schloß Friedensstein

Im 18. und 19. Jh. waren Korkmodelle sehr beliebt. Sie wurden von Fürsten, aber auch von den Akademien erworben. Ein häufiges Motiv war die Cestius-Pyramide in Rom (Abb.3), aber auch das Pantheon und andere römische Bauten wurden nachgestaltet. Die Ähnlichkeit mit den römischen Vorbildern war deutlich, aber ihre tatsächliche Maßstäblichkeit ließ Qualität vermissen. Schon der Neigungswinkel der Cestius-Pyramide weist bei vielen Korkmodellen eine erhebliche Differenz zum Vorbild auf [9]. 
Seit dem 19. Jh. verfertigt man historisch genaue Modelle von Bauwerken. Der naturalistische Charakter führt allerdings häufig zu einem „Puppenhaus-Charakter“. Die Imitation jeder Kleinigkeit macht das Bauwerk leicht lächerlich.
In der ersten Hälfte des 20. Jh.s bevorzugte man Modelle aus Gips. Mit ihnen erreichte man eine hohe Präzision, allerdings kaum deutliche Konturen bei der Erkennung der Gestalt des Gebäudes. Beispielhaft sei hier ein großes Gipsmodell der Djoser-Anlage von Saqqara genannt, das sich heute im Louvre befindet. Es wurde nach Angaben des Archäologen Jean-Philippe Lauer hergestellt [10]. Ein zweites Modell dieser Art gelangte um 1940 nach Berlin.
In der Mitte des 20. Jh.s entstanden Kunststoff- oder Plexiglasmodelle. Sie boten die Möglichkeit, Äußeres und Inneres eines Gebäudes gleichzeitig zu betrachten. Aber der Blick für das Wesentliche – für Proportion und Maß, für Material und Farbe – ging damit weitgehend verloren.
Mit dem ausgehenden 20. Jh. scheint durch die Computertechnik eine Simulation von Gebäuden und Räumen möglich. Je nach Datenumfang lassen sich realistische Raumsituationen wiedergeben. Trotzdem bleibt ihre Wirkung begrenzt, denn ein Medium, das täglich benutzt wird, bietet wenig Distanz, um Gebäude anderer Kulturen, zukünftige Bauten und ideale Vorstellungen wiederzugeben.
Unter Abwägung dieser Aspekte haben wir uns zum Bau von Modellen aus Holz entschlossen. Sie betonen Maß und Proportion. Das Holz gibt ihnen eine gewisse Lebendigkeit, es gewährleistet eine hohe Lebensdauer und ist bei guter Verarbeitung in seinen Gestaltungsmöglichkeiten fast unbegrenzt.

 

1. Modell der Cheopspyramide im Maßstab 1 : 300

Abb. 4: Die Cheopspyramide, Ansicht von Norden, Modell im Maßstab 1:300. Angefertigt nach Angaben von Richard Lepsius

Das Modell (s. Abb. 4 u. 5) wurde nach Angaben von Karl Richard Lepsius (1810-1884) angefertigt. Es gelangte um 1880 in den Bestand des Ägyptischen Museums Berlin. Als Material fand Tura-Kalkstein aus Ägypten Verwendung. Der Tura-Kalkstein war einst das Baumaterial, das für die Verkleidung der Pyramiden im Alten Reich eingesetzt wurde. Die Abmessungen des Modells betragen 85 x 85 x 51 cm. Die Pyramide wurde während des Krieges schwer beschädigt und verfiel weiter durch die Korrosion der Steinanker. Sie wurde Ende 2000 bis Anfang 2001 durch die Studentinnen der Restaurierung, Heike Wolter und Katharina Kluck von der Fachhochschule Potsdam, in ihren ursprünglichen Zustand gebracht.

Abb. 5: Die Cheopspyramide, Ansicht von Norden, Modellausschnitt mit Eingang

 

2. Modell des Grabkomplexes des Sen-nedjem in Deir el-Medina im Maßstab 1 : 25
In Theben-West befindet sich – südlich des Tals der Könige – die Siedlung Deir el-Medina, die in der 18. Dynastie die Handwerker beherbergte, die im Tal der Könige tätig waren. Im Westen der Siedlung liegt an einem Hang der Friedhof. 1886 stieß hier man auf einen Schacht, der zu einer verschlossenen Grabkammer führte. Dabei fand man das Grab des Sen-nedjem, eines Künstlers, der ein Haus in Deir el-Medina besaß.
Die Grabanlage aus der 19. Dynastie besteht aus einem ummauerten Hof von 12,35 x 9,40 m, der Zugang wird durch einen Pylon betont. Gegenüber dem Eingang befanden sich drei Pyramiden von unterschiedlicher Höhe, 7,5 m, 6,85 m und 6,0 m hoch. Alle drei Pyramiden besaßen innenliegende Kapellen und ein Pyramidion aus Kalkstein. Vom Hof aus gelangte man durch drei Schächte in das unterirdische System von Kammern. Ein Schacht führte durch zwei grob in den Stein gehauene Räume und über einen weiteren Schacht in die eigentliche Grabkammer. Diese ist sorgfältiger gearbeitet als die übrigen. Sie ist in Ost-West-Richtung orientiert und vollständig mit Malerei ausgestaltet. Der Raum ist mit einem Tonnengewölbe aus Ziegeln verkleidet (Scheitelhöhe 2,4 m) und der Grundriss entspricht einem Rechteck von 5,12 x 2,61 m, also 10 x 5 Ellen.
Das Modell besitzt Abmessungen von 72 x 76 cm. Es wurde von Rico Hecht, Fachhochschule Potsdam, angefertigt.

Abb. 6: Modell des Grabkomplexes des Sen-nedjem, Theben West, Maßstab 1:25

 

3. Modell eines Pyramidenentwurfes von Friedrich Gilly im Maßstab 1:50
Im Dezember des Jahres 1791 entwarf der erst neunzehnjährige Gilly (1772-1800), Sohn des preußischen Oberbaurats David Gilly (1748-1808), ein Grabmonument in Pyramidenform (Abb. 7). Als Anregung diente wahrscheinlich ein ähnlicher Entwurf von Carl Gotthard Langhans (1732-1808), der einige Jahre zuvor entstand. Der Pyramidenkörper enthält im Innern einen quadratischen Raum, in den eine Säulenrotunde eingestellt ist, die eine Kuppel trägt. In diesen Raum gelangt man von allen vier Seiten über eine Vorhalle und weiter durch eine kassettierte (getäfelte) Tonne, die auf einem Sockel ruht (Abb. 8). Die Vorhallen werden von dorischen Tempelfronten gebildet, die sich quasi in den Pyramidenkörper hineinschieben.

Abb. 7: Modell eines Pyramidenentwurfs von Friedrich Gilly, 1791, Gesamtansicht

Für die Pyramide selbst verwendete Gilly einen sehr feinen Fugenschnitt, um den Körper zu betonen. Die stereometrische Wirkung wird durch die fehlende Spitze betont. Der gesamte Bau steht auf einem Sockel, breite Treppen führen auf jeder Seite zu den Eingängen.

Abb. 8: Modell eines Pyramidenentwurfs von Friedrich Gilly, 1791, Detail

 

4. Modell zum Entwurf einer Knickpyramide von Friedrich Gilly im Maßstab 1:50

Abb. 9: Modell eines Entwurfs für eine Knickpyramide von Friedrich Gilly, 1794, Gesamtansicht

Bei dem Entwurf aus dem Jahre 1794 gelang Gilly eine Steigerung seiner Entwurfsgedanken gegenüber der jüngeren Pyramide (Abb. 9). Durch den noch flacheren Neigungswinkel und das Abknicken auf halber Höhe wirkt der Körper noch wuchtiger und gedrungener. Die Wände sind völlig glatt; lediglich an einer Seite schneidet sich der Portikus, der hier nur noch in abstrahierter Form dem griechischen Vorbild folgt, in den Pyramidenkörper ein. Durch das Weglassen der beiden mittleren Säulen in der zweiten Reihe entsteht wieder eine Vorhalle. Die fehlenden Säulen werden konstruktiv durch ein Tonnengewölbe ersetzt, das sich nach außen im Giebel des Portikus zeigt und zusätzlich zur Belichtung beiträgt. An den Eingangsbereich schließt sich eine Säulenhalle an, von der aus Treppen nach unten in einen Vorraum und weiter in den Hauptraum führen. In den Wänden sind Nischen für Särge eingelassen. Auf dem Eingangsniveau schließt sich an die Säulenhalle der Hauptraum an, der von einem von Säulen getragenen Umgang eingefasst wird. Der Hauptraum selbst ist rund und wird von einem umlaufenden Spitzbogen überspannt, der zusätzlich von Mittelsäulen getragen wird. Das Bauwerk steht hier nur auf einer Platte.

Weitere Architekturmodelle in der Ausstellung

1. Modell des Pyramidenkomplexes des Sahu-Ra; Holz, Papier, Gips; Länge 206, Breite 165, Höhe 90 cm; Berlin, Ägyptisches Museum (Abb. 1 u. 2)
2. Komplex der Djoser-Pyramide; Fassade vom Hof des Nordhauses; Modell im Maßstab 1:20; Berlin, Ägyptisches Museum
3. Komplex der Djoser-Pyramide, Fassade der Eingangshalle, Modell im Maßstab 1:20, Berlin, Ägyptisches Museum
4. Modell der Cestius-Pyramide, Holz, Kork; H 20, B 27 L 28 cm, Ende 18. Jh., Antonio Chichi, Gotha, Schloß Friedensstein (Abb. 2)
5. Pyramidion des Ptah-mose (Replik), schwarzer Granit, H 39 cm, Neues Reich, 18. Dynastie, Berlin, Ägyptisches Museum.
6. Modell der Cheops-Pyramide mit sog. Integralrampe. Die Integralrampe stellt eine technologische Variante des Pyramidenbaus dar.

Christian Tietze/Rico Hecht

Anmerkungen:
[1] G. Robins, Proportions and Style in Ancient Egyptian Art, London 1994. E. Roik, Das Längensystem im Alten Ägypten, Hamburg 1993. E. Iversen, Canon and Proportions in Egyptian Art, Warminster 1975
[2] R. Stadelmann, Die Ägyptischen Pyramiden, Mainz 1991, S.101. So stellt er Seitenflächen mit einem leicht divergierenden Winkel fest, die er mit der Ungenauigkeit bei der Bauausführung begründet.
[3] D. Arnold, Lexikon der ägyptischen Baukunst, s.v. Pyramidion, Zürich 1994. LÄ, s.v. „Pyramidion“
[4] F. Kolb, B. Kupke, Lykien, Mainz 1992, S. 32 ff.
[5] C. Tietze, Die Pyramide, Potsdam 1999, S.90f. und 98ff.
[6] G. Dehio, Handbuch der Kunstdenkmäler – Die Bezirke Dresden, Karl-Marx-Stadt, Leipzig, Berlin 1966, S. 136f, s. dort Heiliges Grab in Görlitz; G. Dehio, Handbuch der Kunstdenkmäler. Der Bezirk Halle, S. 126 s.v. Gernrode, Nachbildung des Grabes Christi
[7] C. Tietze, Die Pyramide, Potsdam 1999, S. 101
[8] Architekturmodelle der Renaissance, Katalog, Berlin 1996
[9] Rom über die Alpen tragen. Fürsten sammeln antike Architektur: Die Aschaffenburger Korkmodelle. Bearb. von Werner Helmberger und Valentin Kockel u.a., Arcos Verlag Landshut/Ergolding 1993
[10] J.-P. Lauer, Die Königsgräber von Memphis, Herrsching 1991. S. 130