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Islamistische Attentate auf koptische Kirchen am Palmsonntag

Eingetragen am 10.04.2017 um 23:02:34 in Allgemeines, Ägypten heute

Gestern, den 9.4.2017, haben während der Messe des Palmsonntag zwei islamistische Selbstmordattentäter einen Anschlag auf zwei koptische Kirchen verübt. Es gab schreckliche Bilder von Toten und Verletzten, Kinder, Frauen und Männer, überall Blut und Zerstörung.

In Tanta – im Nordwest-Delta ‑ drang ein Selbstmordattentäter in die St. Georg Kirche ein und zündete die Bombe. 27 Kirchenbesucher sind gestorben, 78 wurden verletzt.

In Alexandria, in der St. Markus Kirche, war Papst Tawadros mit einer großen Anzahl von Bischöfen anwesend. Ziel des dortigen Anschlags sollte der Papst sein. Ein Selbstmordattentäter versuchte, in die Kirche einzudringen, was er nicht wusste, war, dass der Papst die Kirche nach dem Ende der Messe schon verlassen hatte. Als die Sicherheitskräfte versuchten, ihn am Betreten der Kirche zu hindern, zündete er die Bombe. Das Ergebnis waren 20 Tote, darunter 7 Polizisten und Polizistinnen sowie 48 Verletzte.

Eines der Ziele solcher Attentate ist es, einen Keil zwischen die Kopten und die Regierung zu treiben, da die Kopten El Sisi gegen das islamistische System der Moslembrüder unterstützten. Außerdem bezwecken die Islamisten, das Land wirtschaftlich zu zerstören und Unruhe zu stiften, um so wieder die Macht übernehmen zu können.

Präsident El Sisi hat drei Tage Staatstrauer angeordnet. Außerdem hat er eine „leichte“ Form des Ausnahmezustands für drei Monate verhängt. Dies wurde in den westlichen Medien kritisiert! Hatte nicht Präsident Hollande nach dem Attentat in Paris sogar von „Kriegszustand“ gesprochen? Auch nach dem 11. September 2001 wurden in den USA „willkürliche“ Maßnahmen ergriffen!

 

Es ist nicht zu begreifen, dass das Auswärtige Amt sofort die Reisewarnung nach Ägypten „aktualisiert“ hat. Warum gibt es keine Reisewarnungen nach Frankreich, Belgien oder Schweden oder sogar nach Deutschland selbst? Ist Ägypten wirklich gefährlicher als Europa?

Kolossalstatue aus Matariya identifiziert

Eingetragen am 19.03.2017 um 21:11:35 in Archäologie

Laut des Ministeriums für Altertümer gehört der königliche Koloss, der letzte Woche im Bezirk Matariya, Kairo (das alte Heliopolis), entdeckt wurde, dem König Psammetich aus der 26-Dynastie I (664-610 v.Chr.). Auf der Rückseite der Statue steht der Name Neb-Aa, einer der fünf Königsnamen.

Die entdeckten Statuenfragmente befinden sich jetzt im ägyptischen Museum in Kairo.

Zwei Königsstatuen in Matariya bei Kairo entdeckt

Eingetragen am 15.03.2017 um 23:32:57 in Archäologie

In Souq el Khamis (Donnerstagsmarkt) in Matariya bei Kairo hat die deutsch-ägyptische Grabungsmission am 9.3.2017 Teile zweier königlicher Statuen aus der 19. Dynastie entdeckt. Die Statuen befinden sich im Arial der Reste des Tempels Ramses’ II. in Heliopolis.

Es handelt sich um das Oberteil einer Statue, etwa 80 cm groß, von Sethos II. aus Kalkstein. Die zweite Entdeckung sind Fragmente einer Kolossalstatue, etwa 8 m groß, aus Quarzit, die vermutlich Ramses II. darstellt.

Quelle: MoA

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Neue Entdeckungen im Tempel Amenhoteps III. in Theben-West im Jahr 2017

Eingetragen am 08.03.2017 um 19:38:26 in Archäologie

Im Rahmen des „Colossi of Memnon & Amenhotep III Temple Conservation Project“ hat die deutsche Mission in der Ausgrabungssaison 2017 Teile von 66 Statuen entdeckt. Sie stellen die Göttin Sechmet sitzend oder stehend dar und betehen alle aus Dioritstein.

Die Statuen wurden zwischen dem Hof und dem Säulensaal entdeckt.

 

Quelle MoA

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Eröffnung des Stoppelaëre Haus in Luxor

Eingetragen am 19.02.2017 um 22:31:55 in Allgemeines

Am Freitag, dem 17.2.2017, wurde das Stoppelaëre Haus nach der Restaurierung wieder eröffnet.

Das Haus ist ein Meisterwerk der Architektur des 20. Jahrhunderts von dem großen ägyptischen Architekten Hassan Fathy. Das Haus ist ein Beispiel für Hassan Fathys berühmter Lehmziegel-Architektur. Es wurde 1950 für Alexander Stoppelaëre gebaut.

Die Wiederherstellung des Stoppelaëre-Hauses ist Teil der Initiative zur Erhaltung der thebanischen Nekropole, eine Zusammenarbeit zwischen dem Ministerium für Altertümer, der Universität Basel und der Factum Stiftung für Digital Technology in Conservation sowie dem Waly Zentrum für Architektur und Kulturerbe in Kairo.

Quelle: MoA

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